Nomination / Nominierung zum German Design Award 2018

english version below



Courage wird belohnt

Wir sind glücklich und stolz, dass unsere Orgel in der Ev. Stadtkirche St. Petri, Dortmund, nominiert wurde für den German Design Award 2018.
Wir danken dem Rat für Formgebung für die Nominierung und der Ev. Stadtkirche für den Mut, dieses Projekt in dieser Form zu realisieren.

Der Kirchraum ist trotz seiner gotischen Wurzeln ein beinahe modern anmutender Raum: ein Raum ohne Nischen mit hellen Eichenparkett, befreit von Bänken, lichtdurchflutet und bis zum Jahr 2015 mit dem "Goldenen Wunder", einem Altarretabel aus dem Jahr 1522, als einzigem Einrichtungsgegenstand.
2013 trat die Evangelische Stadtkirche an uns heran, ein Orgelwerk zu schaffen, dass sich in diesen Kontext einfügt: ein eigenständiges Objekt mit Aussagekraft, ohne jedoch das Hauptaugenmerk vom Goldenen Wunder anzulenken.

Das Design stammt aus der Hand von Oliver Schulte. Es polarisiert - das darf es auch. Oft eröffnet sich für die Besucher erst beim zweiten Hinschauen der Zauber des Entwurfs.

Einen Flyer über die Orgel in St. Petri können Sie gratis bei Orgelbau Schulte anfordern. (Bitte Namen und Adresse angeben) -> Hier klicken




Courage is rewarded
We are happy and proud to announce the nomination of our organ in St. Petri, Dortmund, for the German Design Award 2018.
Our thanks go to the German Design Council and the Evangelische Stadtkirche for showing the courage to realize this project.

Despite its ancient roots the Petri church is a room with a modern flair: a room without recesses, light oak flooring, without any pews, flooded with light and the "Golden Wonder", an altar from 1522, being the only item in the room.
In 2013 the Ev. Stadtkirche asked us to create an organ into this context. It was the guideline of the Stadtkirche that the organ should be visible as a unique sculpture matching the church room, but leaving the focus on the altar.

The design was created by Oliver Schulte. It polarises. It is supposed to do so. The real magic of the design is often concealed from the eye of the beholder, being revealed at second sight.

Klick here to order a free flyer about the organ (available in english, please leave name and postal address).

Fotos by Ricarda Mohr, mohr-vision.de

Englischer Orgelklang im Emsland – English organ sound in Emsland

(english version below)

Ein weiteres Instrument mit englischen Wurzeln wird demnächst in unserer Werkstätte entstehen und unsere Auftragsbücher bis ins Jahr 2020 füllen:

die katholische Kirchengemeinde St. Jakobus in Sögel hat uns mit dem Bau einer neuen Orgel für ihre Kirche beauftragt. Grundlage wird ein 3manualiges englisches Instrument der renommierten Orgelbaufirma Jardine mit 30 Registern werden, die seit vielen Jahren auf Grund einer Kirchenschließung unbenutzt in der Region Manchester im Dornröschenschlaf liegt.

Die Orgel wurde im Oktober vergangenen Jahres während eines mehrtägigen Ortstermins klanglich und technisch sorgfältig unter die Lupe genommen. Beteiligt waren der Orgelsachverständige im Bistum Osnabrück KMD Martin Tigges, die Sögeler Regionalkantorin Frauke Sparfeldt, eine mehrköpfige Delegation der Gemeinde unter Leitung von Pfarrer Bernhard Horstmann, sowie Sonja Füßmann und Oliver Schulte seitens unserer Firma.

In Kürze werden wir das Instrument demontieren und bis zum Baubeginn in unserer Werkstatt einlagern. Dort wird es „Bekanntschaft“ machen mit der momentan im Bau befindlichen „Queen an der Werra“, der neuen (ebenfalls englischstämmigen) Orgel für die ev. Gemeinde St Crucis in Bad Sooden-Allendorf (III/62).

Die Sögeler Orgel wird unser erstes Projekt im Bistum Osnabrück und gleichzeitig unser nördlichstes werden. Wir bedanken uns herzlich bei der Sögeler Gemeinde, allen voran bei Pfarrer Bernhard Horstmann, Kantorin Frauke Sparfeldt und OSV Martin Tigges - unser ganzes Team freut sich bereits auf die zukünftige Zusammenarbeit!




Another organ having english roots will be created in our workshop and keep us busy up to 2020:

the catholic parish of Sögel awarded us the contract to build an organ for their church of St. Jakobus. It will be based on a 3/30 Jardine which is located in Manchester and has not been played for several years due to the closing of the church.

The organ has been examined in October 2016 by Marting Tigges, organ advisor of the diocese of Osnabrück, Sögel organist Frauke Sparfeldt, a delegation of the parish led by Father Bernhard Horstmann, as well as Sonja Füßmann and Oliver Schulte of our company.

We will start the import in the next few weeks. The organ will be stored in our workshop where it can make the acquaintance of our current project, the "Queen at river Werra", the 3/62 organ for the protestant church of Bad Sooden-Allendorf, St. Crucis.

The Sögel organ will be our first project in the diocese of Osnabrück and our "most northern" as well. We give thanks to Father Bernhard Horstmann, cantor Frauke Sparfeldt and organ advisor Martin Tigges - our team is looking forward to a good and fruitful cooperation!

Sanierung der Orgel / Renovation of the organ in Wermelskirchen, St. Michael

(english version below)

Heute begann die Sanierung der Klais-Orgel der katholischen Kirche St. Michael in Wermelskirchen. Das Werk wurde 1975 eingeweiht und verfügt über 24 Register auf 2 Manualen. Bereits 2011 wurde durch unsere Firma die Tontraktur überarbeitet (Austausch Alu-Kapseln durch Holz) und ein neues modernes SINUA-Setzersystem installiert.

Jetzt, 6 Jahre später, erfährt die Orgel eine umfassende Generalsanierung. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Kirchenmusiker Marcus Richter!


Today we started the overhaul of the Klais organ of St Michael in Wermelskirchen. Ths organ was inaugurated in 1975 and has 24 stops on 2 manuals. Already in 2011 our company has worked on the mechanical tracker action (wood instead of the failure-prone aluminium parts, installation of a modern combination action system).

Now, 6 years later, we started the general overhaul of the instrument. We are looking forward working with church musician Marcus Richter!

Jahresrück- und ausblick – end-of-the-year review and outlook 2016/2017

2016 neigt sich dem Ende zu, Zeit für unseren jährlichen Rück- und Ausblick. Das hinter uns liegende Jahr war erneut „very british“. Im März wurde unsere „Engländerin am Niederrhein“ von Pfarrer Dietmar Heshe feierlich eingeweiht. Die Conacher-Orgel von 1887 wurde von uns 2013 in Liverpool demontiert und hat in der Wallfahrtskirche St. Mariä Himmelfahrt in Wesel-Ginderich ein würdiges Zuhause gefunden. Otto Krämer und Kantor Tobias Henrichs sorgten für einen fulminanten musikalischen Einstand. Direkt im Anschluss begannen die Arbeiten an unserem Opus Maximum: dem Bau der neuen Orgel für die evangelische St. Crucis-Kirche in Bad Sooden-Allendorf. Grundlage für das Instrument ist die 45 Register starke Walker-Orgel der Trinity Church in Cambridge. Nach unseren Arbeiten wird die neue Orgel 60 Register auf 3 Manualen haben. Hinzugefügt werden unter anderem eine neue tiefe Oktave für einen 32' (Holz) im Pedal, ein neuer 16' Diapason im Great und ein Hochdruckwerk mit Flöte, Zunge und Streicher 8'. Neben den eigentlichen Arbeiten sind in 2016 zwei weitere Meilensteine für dieses Projekt gesetzt worden: der Weihetermin wurde auf Juni 2018 festgesetzt und die Prospektgestaltung erhielt das endgültige OK der Kirchengemeinde. Das Modell wird in wenigen Wochen der Öffentlichkeit präsentiert. Dank der wirtschaftlich stabilen Lage konnten wir unseren Maschinenpark erweitern und Umbauarbeiten in unserer Werkstatt durchführen lassen, um den neuen (großen) Herausforderungen besser gewachsen zu sein. Die zweite Hälfte des Jahres war geprägt von Reisen: viele Wochen wurden durch die USA und durch England gefahren, etliche Instrumente besichtigt, Klangaufnahmen genommen, Substanz dokumentiert. Erste Resultate sind bereits spürbar, schon bald werden wir ein weiteres größeres Orgelprojekt im nördlichen Teil Deutschlands präsentieren können. 2017 werden wir uns hauptsächlich auf die Fortführung unserer Orgel für Allendorf konzentrieren. Es wird ein paar schöne Intermezzi geben – eines davon z.B. die Überholung der Ibach-Orgel der evangelischen Kirche in Schwerte-Ergste gleich zu Beginn des Jahres. Und wer weiß – vielleicht gesellt sich das ein oder andere Projekt noch dazu... Wir blicken entspannt mit einem mehrjährigen Auftragspolster in das neue Jahr und freuen uns auf neue Herausforderungen! Orgelbau Schulte wünscht Ihnen allen viel Glück und Gesundheit für das neue Jahr 2017! Die besten Grüße sendet Ihr/Euer Oliver Schulte 2016 came to an end, time for our yearly review and outlook. The last year has once more been „very british“. In March our „English lady at lower Rhine region“, the 2/20 Conacher organ of Liverpool, which we took to Germany in 2013, has been inaugurated in a solemn service by Father Dietmar Heshe. It is now highly appreciated in the pilgrimage church St Mariä Himmelfahrt in Wesel-Ginderich. Otto Krämer and cantor Tobias Henrichs were in charge for the fulminant music performance. Immediately after that we started our works on our new Opus Maximum: the new organ for the protestant church St Crucis in Bad Sooden-Allendorf. It will be a rebuild of the 3/45 Walker organ of Holy Trinity, Cambridge, and will have 3 / 60 after our works. We are going to add a new bottom octave 32' (wood) a new Open Diapason 16' in the Great as well as a high pressure division (String, Flute, Reed 8'). Besides the actual work we could set two more landmarks: the inauguration will take place in June 2018 and the casework design was officially approved by the parish. We will present the design in a few weeks. Thanks to our positive economic situation we could extend our machine fleet and rearrange our workshop to meet the (big) challenges in the near future. Much travelling took place in the second half of 2016: we visited several instruments in the USA as well as in GB, took measures, made records. As a result we will be able to announce a new job involving an english instrument in a few weeks' time. In 2017 we will continue our works on our organ for Allendorf, although there will be some intermezzi, for example the refurbishing of the Ibach organ of the protestant church in Schwerte-Ergste. And who knows – maybe there might be the on or other project incoming... We therefore look ahead to the new year with optimism and filled order books for a couple of years. Orgelbau Schulte wishes a happy new year to all of you! All the best to you Oliver Schulte

Weihe unserer Engländerin am Niederrhein – Inauguration of our new English Lady at Lower Rhine

English version below Disposition am Ende des Artikels / stoplist at the bottomCAM00781 Am Samstag, den 12.3.2016 wurde unsere restaurierte Conacher-Orgel in der katholischen Kirche St. Mariä Himmelfahrt von Pfarrer Dietmar Heshe feierlich eingeweiht. Den musikalischen Part übernahmen der dortige Kirchenmusiker Tobias Henrichs und der Straelener Organist Otto M. Krämer. Die katholische Gemeinde St. Mariä Himmelfahrt in Wesel-Ginderich hat uns Ende 2012 beauftragt, eine englische Orgel zu transferieren und zu restaurieren. Dank unseres Netzwerks nach England fanden wir die solide und klangschöne Orgel, die sich in einer bereits aufgegebenen anglikanischen Kirche in Liverpool befindet. Das Instrument wurde 1887 von der Firma Conacher gebaut und verfügt über 17 Register auf 2 Manualen (mechanische Schleifladen, Disposition s.u.). Auf drei vakanten Stöcken wurden neue Register im Sinne des Erbauers eingesetzt. Die Orgel verfügt nun über 20 Register. Ein Dank geht an unseren englischen Orgelbaukollegen David Wood, der uns Werkunterlagen und wertvolle Informationen über Conacher zur Verfügung stellen konnte. Nach vielen Monaten liebevoller Restaurierungsarbeiten begannen im Oktober 2015 die Montagearbeiten vor Ort. Die anschließende Intonation übernahm Oliver Schulte selbst. Otto Krämer reizte das ganze Potential des Instruments in dem nach dem Weihegottesdienst stattfindenden Konzert aus. Durch unsere Registerergänzungen wurde das Werk noch versatiler. Französisch-romantische, deutsch-frühromantische, selbst spanische Orgelmusik kann auf der Orgel gut dargestellt werden. Wir danken allen Beteiligten für die reibungslose Zusammenarbeit und das rege Interesse, das uns entgegengebracht wurde! On March 12th 2016 our freshly restored Conacher organ has been inaugurated by pastor Dietmar Heshe. Cantor Tobias Henrichs and organist Otto M. Krämer were responsible for the music. The catholic parish St. Mariä Himmelfahrt in Wesel-Ginderich (Germany) awarded us the contract for the transfer and restoration of an english organ. Due to our vast network in the UK we found this solid and well-sounding instrument in an anglican church in Liverpool, which is already abandoned and emptied – except the organ. The organ was build in 1887 by renowned company Conacher with 17 stops on 2 manuals (mech. tracker, stoplist shown below). We added 3 more stops on vacant upperboards in the style Conacher would have planned it, so it now has II/20. Our friend and colleague David Wood of Huddersfield gave us valuable information about Conacher and his style. After month of throrough restoration works the assembly started in October 2015. Oliver Schulte gave the organ the final voicing in situ.  The full musical range was shown in the concert after the inauguration service in the recital by Otto Krämer. We heard a versatile instrument which is not only restricted to english music but, due to our stop additions, is even well-suited for french romantic, early german romantic and even spanish organ works. Our thanks go to all people involved and the whole parish, which gave us a very warm welcome!   DISPOSITION I. Manual - vakant II. Manual - Great 8 Open Diapason 8 Clarabella 8 Dulciana 4 Principal 4 Harmonic Flute 2 Fifteenth Mixture III 8 Trumpet III. Manual - Swell 16 Bourdon 8 Open Diapason 8 Lieblich Gedackt 8 Salicional 8 Vox coelestis 4 Gemshorn 2 Flautina 8 Cornopean 8 Oboe 4 Clarion Pedal 16 Open Diapason 16 Bourdon Mechanische Trakturen, Pedal pneumatisch / Mechanical tracker, pedal pneumatic Normalkoppeln + 4' Swell

Herzlich willkommen – welcome: John Miller

John Miller und Oliver Schulte vor der Schulte Orgel in Dortmund St. Petri

John Miller und Oliver Schulte vor der Schulte Orgel in Dortmund St. Petri

Seit dem 1.9.2015 verstärkt John Miller unser Team. Der US-Amerikaner bringt bereits Orgelbauerfahrung mit: er arbeitete einige Jahre bei der amerikanischen Firma Nolte organbuilders&supply und besuchte mehrere Holzverarbeitungs-workshops. Er ist extra aus Minnesota nach Deutschland gekommen, um bei uns die Ausbildung zu genießen. In seiner Freizeit beschäftigt sich John mit Drehorgeln und ist in seiner Heimat als "Drehorgelmann" (www.drehorgelmann.com) bekannt. Herzlich willkommen! 🙂 Since September 1st John Miller is a new member of our team. John comes from Minnesota (USA), has already worked a couple of years at Nolte organbuilders and has attended several woodworking workshops. He left the USA just to make the apprenticeship at Schulte organbuilders. In his home John is renowed as "Drehorgelmann", being a barrel organ afficionado. (www.drehorgelmann.com) Welcome, John! 🙂

Eine Schulte-Orgel mit englischem Akzent – a Schulte with an English accent.

English version below
Disposition am Ende des Artikels / stoplist at the bottom

Am 6.9.2015 wurde unsere neue Orgel in der evangelischen Stadtkirche St. Petri festlich von Pfarrerin Barbara von Bremen eingeweiht, unter musikalischer Mitwirkung der Kantoren Klaus Müller und Wolfgang Meier-Barth.

Dortmund-St-Petri

Die evangelische Stadtkirche St Petri in Dortmund MItte beauftragte uns mit dem Bau einer neuen Orgel.
Das Besondere: das Pfeifenwerk sollte einer englischen historischen Orgel entnommen werden.

Wir fanden ein schönes Instrument in dem Örtchen Woodkirk in der Nähe von Leeds. Das Instrument wurde im Kern 1868 von Radcliff&Sagar erbaut und 1930 von Abbott&Smith technisch reorganisiert, jedoch ohne größere Änderung an der originalen Intonation.
Die Orgel führte seit ihren Umbauten ein unscheinbares Leben hinter einem stummen Prospekt und konnte auf Grund der akustisch ungünstigen Platzierung in einer Kammer kaum den sowieso nicht sehr großen Kirchraum füllen.

Doch wir ließen uns davon nicht blenden. Während unserer ersten Begehung und der Einsicht des Pfeifenwerks wurde schnell klar: das soll sie sein!

Eine weitere Herausforderung war das Design der neuen Orgel. Prämisse war, eine Skulptur zu schaffen, die sich harmonisch in den Raum einfügt, jedoch dem großen Flämischen Altar ("Das Goldene Wunder") aus dem 16. Jhdt optisch keine Konkurrenz bietet.
Viele Gespräche mit der Stadtkirche, Architektin Susanne Kideys, dem Orgelsachverständigen Dr. Hans-Christian Tacke und Denkmalamt waren von Nöten, um das Konzept zu erarbeiten.

Orgelbau Schulte - Spieltisch Dortmund St Petri Man einigte sich auf den ersten Entwurf von Oliver Schulte, das keine Pfeifen im Prospekt vorsieht und auf einer offenen Lamellenstruktur basiert. Als Holz wurde leicht grau lasiertes Birkenholz gewählt als Bezug zum Kirchenraum.

  Eine neue Schulte-Orgel mit englischem Akzent. Die erste ihrer Art in der Evangelischen Landeskirche Westfalen.
  The protestant city church of St Petri in Dortmund awarded us to build a new organ for their church. Our speciality: we should reuse english historic pipework! We found a decent instrument in Woodkirk near Leeds. It was built in 1868 by Radcliff&Sagar und technically rebuild by Abbot&Smith in 1930, leaving the original voicing almost untouched. Orgelbau Schulte - St Petri DortmundIt lived an unspectacular life since its several alterations behind a fake facade and really having trouble to fill the church room being located in a acoustically unfavourable chamber. But we looked behind the facade and saw the potential of this pipework. It becamse clear quite quick: this it should be! Another challenge was the design of the new organ. It was the guideline to create a contemporary sculpture which should assimilate in the church room but not being too dominant because of the famous altar from 1522. ("The Golden Wonder"). Many discussions were needed with the parish, the architect, organ advisor and the Antiquities and Monuments Office to work out the concept. All agreed on the first design suggestion of Oliver Schulte, without any pipework in the facade, based on an open structure of slightly grey varnished blades of birch wood. A new Schulte organ with an english accent. The first of her kind in the Landeskirche of Westfalia.

Die Disposition - the stoplist

GREAT
16 Bourdon
8 Open Diapason
8 Clarabella
8 Viola
4 Principal
4 Harmonic Flute
2 Octave
Mixture IIrks
16 Trumpet
8 Trumpet

SWELL
16 Bourdon
8 Geigenprincipal
8 Rohrflute
8 Gamba
8 Vox celestes
4 Gemshorn
2 Flautina
8 Horn

PEDAL
16 Subbass
8 Bass Flute
4 Octave Bass
16 Trumpet
8 Trumpet

SINUA Bussystem

Orgelbau Schulte auf WDR 3 / broadcast on WDR 3

WDR 3 brachte ein 7 minütiges Feature über uns und unser Konzept mit englischen Orgeln in der Tonart. Hier geht's zum Podcast zum Nachhören... German radio station WDR 3 has broadcasted a 7 Minute Feature about us and our works with english organs. Here's the Podcast... http://www.wdr3.de/musik/englischer-orgelbau-peter-king-100.html  

ORGELANGEBOT – ORGAN OFFER – III/36

Auf Basis einer Orgel der renommierten kanadischen Firma Casavant Fréres, ursprünglich gebaut 1931, bieten wir folgendes Instrument exklusiv an: Casavant/Schulte/Meloni – Orgel III/36 Pfeifenwerk, Windladen und Bälge der Casavant werden restauriert. Gehäuse, Spieltisch (elektrische Trakturen) werden neu gefertigt. Unser Informationsblatt gibt es HIER ZUM DOWNLOAD (3,2 MB)
Based on an existing organ, built in 1931 by renowened Canadian company Casavant Fréres, Orgelbau Schulte offers exclusively the following instrument: Casavant/Schulte/Meloni – organ III/36 Pipework, windchests and reservoirs of the Casavant will be restored. Casework, console (electric tracker action) will be created new. Here's the link to our detailed PUBLIC PROPOSAL (3,2 MB)
Designstudie (c) Orgelbau SchulteBeispielstudie für ein modernes Gehäusedesign Das neue Gehäuse wird natürlich in Abstimmung mit dem vorhandenen Kirchraum gemeinsam mit der Gemeinde abgeklärt. Die obige Studie dient als Inspiration für eine Neugestaltung. Example study for a new casework with light effects The new case design will of course be created having regard to the actual church design in close contact with the parish. © Orgelbau Schulte 2015
 
Great C-c'''' 8 Open Diapason 8 Hohlflute 8 Gemshorn 4 Principal 4 Lieblich Flöte 2 Fifteenth * Mixture III * Sesquialtera II * 8 Trumpet Swell C-c'''' 16 Bourdon 8 Open Diapason 8 Stop'd Diapason 8 Viola di Gamba 8 Vox celeste 4 Octave * 4 Flauto traverso 2 2/3 Nazard * 2 Flautino * 1 3/5 Tierce * Fourniture IV * 8 Oboe 8 Vox humana Tremulant Choir C-c'''' 8 Geigen Principal 8 Melodia 8 Dulciana 4 Dolce Flute 8 Clarinet Tremulant Harp (49 bars) Chimes (25 tubes) Pedal C-g' 32 Resultant Bass * 16 Open Diapason 16 Bourdon 16 Gedeckt 8 Octave Bass * 8 Stopped Flute 4 Octave * 16 Trombone * 8 Tromba *
* zum Casavant-Bestand neu hinzugefügt / added to the Casavant spec  

Eine neue Queen in Deutschland – a new Queen in Germany – III/60

Wir sind glücklich and stolz, einen neuen Auftrag verkünden zu können: die evangelische Kirchengemeinde Bad Sooden-Allendorf "St. Crucis" hat uns den Auftrag für eine neue Orgel unter Verwendung englischer Substanz erteilt. Es handelt sich um die Walker-Orgel der Holy Trinity Church in Cambridge. Sie wurde 1852 als zweimanualiges Instrument gebaut und im Laufe der Jahrzehnte mehrfach umgebaut auf aktuell 45 Register auf 3 Manualen. Das Instrument wird übernommen, Pfeifenwerk, Bälge und Windladen werden restauriert. Darüber hinaus erhält die Orgel ein neues Gehäuse in moderner Formensprache, eine neue Registertraktur (elektrisch) und Tontraktur (mechanisch und elektrisch für die Koppeln) sowie neue Register, so dass sie abschließend über 60 Register auf 3 Manualen verfügen wird. Unser ganzes Team freut sich bereits sehr auf den Bau dieser Orgel, der uns rund 15 Monate weiter auslasten wird und wir bedanken uns bei der Kirchengemeinde, in person Pfarrer Hubertus Spill und dem Orgelsachverständigen der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck Herrn Michael Dorfschäfer. We are happy and proud to announce a new project: the protestand church in Bad Sooden-Allendorf "St. Crucis" has awarded us for building a new organ reusing an english instrument, the Walker organ from Holy Trinity Church, Cambridge. It was built in 1852 as a 2 manual instrument and has been rebuilt several times now having 45 stops on 3 manuals. We will take the instrument and restore it carefully. Furthermore we will create a new casework, new stop and key action (key action will both be mechanical and electric for the couplers) as well as some new stops. It will then have 60 stops on 3 manuals. Our whole team is delighted and looking forward to this project, which will keep us busy another 15 months. Our thanks go to the church parish of St. Crucis, in person pastor Hubertus Spill and the organ advisor of the Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck Mr. Michael Dorfschäfer.